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Dammertüchtigung Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXXIX in Mannheim

Das Projekt

Der zu sanierende Dammabschnitt ist ca. 3,6 km lang und erstreckt sich über drei Mannheimer Stadtteile. Im Süden beginnt er beim Grosskraftwerk Mannheim-Neckarau und verläuft zuerst in westliche, später nördliche Richtung durch Mannheim-Niederfeld und endet in Mannheim-Lindenhof auf Höhe der Speyerer Straße.

Nördlich der Speyerer Straße endet die Zuständigkeit des Landes. Auch für den weiteren ca. 280 m langen Dammverlauf besteht nach Einschätzung der hier zuständigen Stadt Mannheim Sanierungsbedarf. Mit der Stadt Mannheim wurde vereinbart, diesen Dammabschnitt in eine gemeinsame Planung mit zu übernehmen.

Die Sanierungsplanung ist Teil des „Dammertüchtigungsprogramms des Landes Baden-Württemberg“. Mit dem geplanten Ausbau und der Sanierung des Dammes soll der Hochwasserschutz im Süden Mannheims verbessert werden. Dabei werden die Standsicherheit und die Zugänglichkeit im Hochwasserfall (Dammverteidigung) verbessert. Außerdem leistet die Dammertüchtigung gemeinsam mit den Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms (IRP) einen Beitrag zur Wiederherstellung des vor dem Ausbau des Oberrheins unterhalb der Staustufe Iffezheim vorhandenen Hochwasserschutzes. Dies entspricht einem Abflussvermögen des Rheins von 5.000 m³/s im Bereich von Maxau und somit einem rund 200-jährlichen Hochwasserschutz.

Zahlen und Fakten

Vorhabenträger: Land Baden-Württemberg
Lage: Stadt Mannheim
Länge: ca. 3,6 km

Aktueller Stand

Das Regierungspräsidium Karlsruhe prüft die Überarbeitung der Antragsunterlagen. Dabei wird die Variante einer durchgehenden statisch selbsttragenden Spundwand untersucht.

Termine

Pumpversuche ab dem, 30. Juni 2025, für rund acht Wochen

Informieren Sie sich

Im Zuge der Planung soll eine interessierte und konstruktive Beteiligung der Öffentlichkeit gefördert werden. Ziel ist es, unterschiedliche Sichtweisen zu sammeln, aufzuarbeiten und in die Planung mit einfließen zu lassen. Als erster Schritt der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung wurde im Mai 2017 ein Projektbegleitkreis gegründet. Mitglieder des Projektbegleitkreises sind die Genehmigungsbehörde, die relevanten Fachbehörden, Träger öffentlicher Belange und Umweltverbände. Weitere Gespräche mit der Stadt Mannheim, den vor Ort betroffenen Sportvereinen und Grundstückseigentümern, dem Grosskraftwerk Mannheim sowie die Vorstellung des Vorhabens in den politischen Gremien werden durchgeführt. Die Information aller interessierten Bürgerinnen und Bürger erfolgte bei öffentlichen Veranstaltungen am 20. Juni 2017, 13. Juli 2018 und 23. September 2019.

Pressemitteilungen

Beschreibung Dateityp Größe
Pressemitteilung vom 30.06.2025: Pumpversuche ab heute, 30. Juni 2025, für rund acht Wochen pdf 90 KB
Pressemitteilung vom 06.03.2025: Gesprächsergebnisse mit Wasserwehr und Katastrophenschutzder Stadt Mannheim zur Sicherstellung des Hochwasserschutzesbei der Prüfung der neuen Variante pdf 130 KB
Pressemitteilung vom 06.02.2025: Aktueller Stand zu Untersuchungen am Rheindamm pdf 447 KB
Pressemitteilung vom 21.10.2024: Bohrungen starten am 4. November, weitere Planungsschritte und Untersuchungen: Grundwassermodell, Hydraulik Rhein, Baumgutachter prüft Möglichkeit für Baumerhalt am Damm pdf 113 KB
Pressemitteilung vom 03.07.2024: Landesbetrieb Gewässer überarbeitet Planungen: Weitere Untersuchungen erforderlich pdf 167 KB
Pressemitteilung vom 24.01.2024: weltweiter Klimawandel erfordert neue Strategien zum Hochwasserschutz an Fließgewässern pdf 174 KB
Pressemitteilung vom 25.02.2022: Regierungspräsidium Karlsruhe ergänzt Unterlagen zum Antrag auf Planfeststellung pdf 58 KB
Pressemitteilung vom 26.02.2021: Regierungspräsidium Karlsruhe reicht Antrag auf Planfeststellung ein pdf 59 KB
Pressemitteilung vom 24.09.2019: Bürgerinformationsveranstaltung am 23. September 2019 pdf 239 KB
Presseeinladung vom 16.09.2019: Dritte Bürgerinformationsveranstaltung am 23. September 2019 in der Mannheimer Rheingoldhalle pdf 142 KB
Pressemitteilung vom 08.08.2019: Vorschlag der Umweltverbände kann umgesetzt werden: Teile der Baumreihe können im südlichen Teil des Abschnitts 4 erhalten werden pdf 1 MB
Pressemitteilung vom 03.07.2019: Regierungspräsidium prüft Vorschlag der Umweltverbände zum Erhalt der Baumreihe in Abschnitt 4 entlang der Kleingärten pdf 72 KB
Pressemitteilung vom 04.06.2019: Baggerschürfe am Rheinhochwasserdamm Mannheim geben Aufschluss über Aufbau des Dammkörpers pdf 211 KB
Pressemitteilung vom 31.01.2019: Regierungspräsidium veröffentlicht Gutachten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Internet pdf 3 MB
Pressemitteilung vom 19.11.2018: Gutachten an das Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik vergeben, Überprüfung der Planung zwecks Minimierung des Eingriffs in den Baumbestand und Informationen für Bürger auf Internetseite eingestellt pdf 767 KB
Pressemitteilung vom 13.07.2018: 2. Bürgerinformationsveranstaltung am 13. Juli 2018 im John Deere Forum in Mannheim pdf 147 KB
Pressemitteilung vom 24.04.2018: Regierungspräsidium Karlsruhe schließt Vorplanung ab -Unterlagen auf der Internetseite veröffentlicht pdf 64 KB
Pressemitteilung vom 02.06.2017: Planung und Öffentlichkeitsbeteiligung „Rheinhochwasserdamm RHWD XXXIX“ in Mannheim am Waldpark pdf 476 KB
Pressemitteilung vom 16.12.2016: Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms im Bereich des Waldparks auf der Reißinsel in Mannheim - Regierungspräsidium Karlsruhe hat mit der Planungsphase begonnen pdf 115 KB

Die Verantwortung für das Projekt liegt beim Vorhabenträger, dem Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe. Für die anstehenden Planungsaufgaben wurde bis Anfang 2017 ein Planungsteam aus Ingenieuren, Biologen und Geotechnikern zusammen gestellt.

Die Grundlagenermittlung erfolgte unmittelbar im Anschluss. Hierfür wurden Vermessungsarbeiten und Erkundungsbohrungen durchgeführt sowie mit der Erfassung von Flora und Fauna begonnen.

Auf der Basis der gewonnenen Grundlagen wurden erste Konzepte zur Sanierung des Dammes erarbeitet und bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung präsentiert.

Als ersten Schritt der Umweltverträglichkeitsprüfung wurden von der zuständigen Genehmigungsbehörde, der Stadt Mannheim, zusammen mit dem Vorhabensträger Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie sonstige für die Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung erhebliche Fragen erörtert. Hierzu wurden andere Behörden, Sachverständige und Dritte hinzugezogen und gehört. Dieser als "Umwelt-Scoping" bezeichnete erste Schritt dient der gegenseitigen Information und Abstimmung über den voraussichtlichen Untersuchungsrahmen.​​​

Die Vorplanung zum Vorhaben wurde abgeschlossen. Querprofile und Lagepläne für die einzelnen Planungsabschnitte liegen vor. Bei sehr beengten Platzverhältnissen und um die Eingriffe in private Grundstücke zu minimieren, plant das Regierungspräsidium in Ausnahmefällen in einzelnen Planungsabschnitten die Umsetzung einer platzsparenden Sonderbauweise, bei der eine Kombination aus Spundwand und Erdbauwerk zukünftig die Hochwassersicherheit gewährleistet.​

Im Zuge der Entwurfsplanung wurde Details weiter ausgearbeitet und verfeinert. In diesem Zusammenhang wurde auch eine alternative Bauweise in Abschnitt 4 (Süd) eingearbeitet, die als Vorschlag aus dem Projektbegleitkreis entstanden ist und dort den Eingriff in den Baumbestand minimiert. Außerdem wurden erste Überlegungen zur baulichen Umsetzung, z.B. Materialtransporte angestellt.

Die ursprünglich zur Planfeststellung eingereichte Planung wird derzeit überarbeitet. Es wird geprüft, ob eine alternative Variante mit durchgehender statisch selbsttragend bemessener Spundwand umgesetzt werden kann.

Planungsunterlagen
Visualisierung Rheindamm XXXIX
Weitere Informationen
Weitere Informationen

Sie wollen wissen wie ein Planfeststellungsverfahren verläuft, was ein Beteiligungsscoping ist oder allgemeine Informationen zum Dammertüchtigungsprogramm oder Integrierten Rheinprogramm (IRP)? Hier finden Sie Informationen dazu.

Planungsleitfaden Öffentlichkeitsbeteiligung
Planfeststellungsverfahren
Dammertüchtigungsprogramm Baden-Württemberg

Interaktive Karte
Interaktive Karte

Interaktive Karte (pdf, 1.1 MB)

Hinweis: Klick auf Name der Station (Kästchen) öffnet 3D-Querschnitt im Browser.

Kontakt

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0721 926-7485

Jan-Christoph Walter
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