B 462, vierstreifiger Ausbau mit Umbau der Anschlussstelle Rastatt-Nord an der A 5
Das Projekt
Mit der bisherigen Anschlussstelle kann ein zügiger Verkehrsfluss nicht mehr bewältigt werden. Zudem wird mit einer weiteren Steigerung des Verkehrs bis 2040 um 15% erwartet. Des Weiteren befinden sich neben der Verknüpfung von Autobahn und Bundesstraße zwei weitere Verkehrsknotenpunkte (Kreuzungen) mit Ampeln, die den Verkehrsfluss stark behindern und regelmäßig zu Rückstaus führen, der sich in den Spitzenstunden bis zur Kreuzung B 462/B 3/L 77a erstreckt.
Das aktuelle Verkehrsaufkommen (2025) stellt sich wie folgt dar:
- B 462: rund 30.000 Kfz/24h
- B 462 zwischen K 3716 und Rampe West: 36.000 Kfz/24h
- 4 Rampen: rund 8.000 - 11.000 Kfz/24h
- K 3716 (zentrale Erschließungsachse für das Gewerbegebiet Lochfeldstraße): 10.700 - 18.800 Kfz/24 h
- K 3728 (Muggensturm/Ötigheim/Bietigheim): 7.300 Kfz/24 h
- K 3715 (Rauental): 4.400 Kfz /24 h
Zum Vergleich: BAB A 5 zwischen Karlsruhe-Süd und Rastatt-Süd 92.000 bis 98.000 Kfz/24h
- Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Anschlussstelle Rastatt Nord
- Sicherstellung des Verkehrsflusses
- Verbesserung des Anschlusses an das Gewerbegebiet Lochfeld (K 3716)
- Neuordnung des nachgeordneten Verkehrsnetzes
- Errichtung eines neuen Parken und Mitnehmen (P + M) Platzes
- Umbau der Anschlussstelle zu einem vollen Kleeblatt
- Höhenfreier Anschluss der K 3716 an die B 462 in Form einer linksliegenden Trompete
- Abkoppelung der Kreisstraße K 3715 und K 3728 von der B 462
- Unterführung beim Knotenpunkt B 462/K 3728/ K 3715 für den landwirtschaftlichen Verkehr
- Vierspuriger Ausbau der B 462 bis zum Knotenpunkt B 462/B3/L 77a
- Neubau einer Verteilerfahrbahn für die bessere Erschließung des Gewerbegebietes „Lochfeldstraße“
Aktueller Stand
Einleitung des Planfeststellungsverfahrens
Termine
Derzeit keine aktuellen Termine
Zahlen & Fakten
Vorhabenträger: Bund
Kosten: 129,0 Mio. €
Informieren Sie sich
Hier können Sie sich über Beteiligungsmaßnahmen informieren und aktuelle Planungsunterlagen einsehen.
In die Planung werden verschiedene Interessengruppen eingebunden:
- 26.11.2020: Gespräch Regierungspräsidentin Felder und Abteilung mit kommunalen Vertretern und Abgeordneten
- 07.05.2021: Gespräch Regierungspräsidentin Felder und Abteilung mit kommunalen Vertretern, Abgeordneten und Naturschutzverbänden
- 28.05.2021: Pressegespräch mit Regierungspräsidentin Felder und Abteilung
- 16.07.2021: Gespräch Regierungspräsidentin Felder und Abteilung mit kommunalen Vertretern, Abgeordneten, Naturschutzverbänden und Vertretern der Wirtschaft
- Bürgerinformationsveranstaltung am 27.07.2022
| Beschreibung | Dateityp | Größe |
|---|---|---|
| Dokumentation der Bürgerinformationsveranstaltung am 15.10.2015 in Rastatt-Rauental | 776 KB | |
| Präsentation der Bürgerinformationsveranstaltung am 15.10.2015 in Rastatt-Rauental | 10 MB | |
| Pressemitteilung vom 16.10.2015 | 34 KB | |
| Präsentation im Gemeinderat der Stadt Rastatt am 20.11.2017 | 4 MB | |
| Präsentation der Bürgerinformationsveranstaltung am 27.07.2022 in Rastatt | 25 MB | |
| Dokumentation der Bürgerinformationsveranstaltung am 27.07.2022 in Rastatt | 610 KB | |
| Pressemitteilung vom 28.07.2022 | 170 KB | |
| Pressemitteilung vom 04.11.2022 | 269 KB | |
| Präsentation vor dem Gemeinderat am 26.06.2023 | 2 MB | |
| Pressemitteilung vom 01.04.2026 | 89 KB |
Bisheriger Planungsverlauf
Überlegungen zur Planung der Autobahnanschlussstelle Rastatt Nord fanden seit 2011 statt. Unter Berücksichtigung der Anregungen aus der Öffentlichkeit und den angrenzenden Kommunen zeichneten sich drei Varianten ab, die im Rahmen der Voruntersuchung gegenüber gestellt wurden.
Linienentwurf Variante A:
Variante A sieht eine Abkopplung der Kreisstraßen K 3728 und K 3715 von der B 462 vor. Dies geht mit eine ab Abstufung der Kreisstraßen zu einer Gemeindestraße bzw. zu einem Hauptwirtschaftswege einher, so dass die Erschließungsfunktion der Straßen gewähreleistet bleibt. Der heutige Verkehr der K 3728 auf die B 462 fließt dann zukünftig
über die K 3717 und die B3 bzw.
über die K 3737 und L 67.
Linienentwurf Variante B:
Bei Variante B wird der VKP durch den Bau einer sog. linksliegenden Trompete planfrei umgebaut und gewährleistet einen Vollanschluss der K 3728 an die B 462.
Linienentwurf Variante C:
Variante C beinhaltet ein eingeschränkten Halbanschluss („Rechts-rein-Rechts-raus“) der K 3728 an die B 462.
Variantenvergleich:
Grundlagen für den Variantenvergleich waren:
- Verkehrsprognose
- Schallgutachten
- Luftschadstoffgutachten
- Umweltfachliche Stellungnahme
- Wirtschaftlichkeit
Der auf den Gutachten basierende Variantenvergleich kommt zu dem Schluss, dass die Verknüpfung der K 3728 und der K 3715 mit der um- bzw. ausgebauten B 462
- verkehrlich nicht zwingend notwendig ist,
- unter umweltfachlichen Aspekten dem naturschutzrechtlichen Vermeidungs-/Minimierungsgebot entgegensteht,
- die Realisierung notwendiger Ausgleichsmaßnahmen (Naturschutz/Artenschutz) in räumlich-funktionaler Zuordnung durch Beeinträchtigung geeigneter Bereiche in Frage stellt,
- und aus umweltfachlicher Sicht keinen tragfähigen bzw. realisierungswürdigen Lösungsansatz darstellt.
Eine Verknüpfung der Kreisstraßen mit der ausgebauten Bundesstraße wird daher von Bund und Land abgelehnt, so dass die Variante A die Vorzugsvariante darstellt. Diese wurde von 2020 bis 2024 in der notwendigen Entwurfstiefe ausgearbeitet, um darauf basierend die Genehmigungsunterlagen zu erstellen. Es ist vorgesehen, 2026 das Planfeststellungsverfahren zu eröffnen.
Planungsunterlagen
| Beschreibung | Dateityp | Größe |
|---|---|---|
| Übersichtskarte | 12 MB | |
| Übersichtslageplan | 6 MB |
Weitere Informationen
Kontakt
Kontakt
Kontakt
Fachinformationen
Helmut Wößner, Projektleitung
0721 926-3300
E-Mail senden
Öffentlichkeitsbeteiligung
Philipp Ilzhöfer
E-Mail senden