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Pressemitteilung

L 597: Neubau zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg mit Neckarbrücke

Kampfmittelerkundungen im Neckar: Tauchereinsätze beginnen kommende Woche

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Fertige Grundwasserwanne Blick auf Südseite von Bauwerk 2, dahinter BW3 und Anschluss an zukünftige Trasse der L597.

Mit einem feierlichen Spatenstich hat am 20. Februar 2025 der offizielle Bau der Neckarbrücke zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg begonnen (Pressemitteilung 20. Februar 2025).

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe finden nun ab der kommenden Woche an der L 597 bei Ladenburg im Bereich der zukünftigen Neckarbrücke, Kampfmittelerkundungen im Neckar statt. Bereits im vergangenen Monat wurden von der Wasseroberfläche aus, entsprechende Untersuchungen im Neckar im Bereich der zukünftigen Brückenpfeiler durchgeführt. Hierbei wurden Verdachtspunkte festgestellt, die nun weitere Untersuchungen erfordern.

Mit den Untersuchungen wurde eine Fachfirma beauftragt, die in den nächsten Wochen mit speziell dafür ausgebildeten Tauchern die Verdachtspunkte an den betroffenen Stellen auf der Neckarsohle begutachten wird. Gegebenenfalls müssen hierbei gefundene Gegenstände bereinigt oder geborgen werden. Erst wenn sichergestellt ist, dass sich keine Kampfmittel oder Munition in den Bereichen in denen die Fundamente für die zukünftigen Brückenpfeiler im Neckar entstehen sollen befinden, kann mit den Arbeiten an den Flusspfeilern der Brücke begonnen werden. Die Arbeiten zur Gründung der Brückenpfeiler nördlich und südlich außerhalb des Neckars sind bereits angelaufen und werden unabhängig von den Untersuchungen im Neckar fortgesetzt. Auf die aktuell bestehende halbseitige Sperrung der L 542 zwischen Ilvesheim und Ladenburg werden die Arbeiten im Neckar keine Auswirkung haben.

Hintergrund

Zur Gründung der neuen Brücke sind Arbeiten auf der Neckarsohle vorgesehen. So müssen beispielsweise für die Herstellung der entsprechenden Baugruben, Spundwände in den Untergrund gerammt werden, was zu Erschütterungen im Boden führt. Deshalb muss im Vorfeld der Arbeiten die Kampfmittelfreiheit in diesem Bereich sichergestellt werden. Da sich die Gewässersohle durch die Strömung regelmäßig verändert, sind Untersuchungen dieser Art in Fließgewässern nur mit begrenztem zeitlichen Vorlauf vor Beginn der Bauarbeiten sinnvoll.

Die Gesamtkosten für die neue Neckarbrücke belaufen sich auf rund 29,2 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Projektseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe  zu finden.

Informationen zur Verkehrslage und zu Baustellen in Baden-Württemberg: VerkehrsInfo BW und in der VerkehrsInfo BW - App.

Kontakt

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Irene Feilhauer
Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
0721 926-4051
E-Mail senden 

 

Charlotte Erdmann
Stellvertretende Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
0721 926-6266
E-Mail senden