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Zukunftssichere Wasserversorgung für rund 15.000 Menschen
Regierungspräsidium Karlsruhe übergibt Förderbescheid an Zweckverband Nordstetter Wasserversorgungsgruppe in Höhe von rund zwei Millionen Euro
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Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat heute, 28. August 2026, dem Zweckverband Nordstetter Wasserversorgungsgruppe einen Förderbescheid in Höhe von 2,02 Millionen Euro für einen Leitungsneubau am Standort Felldorf-Ahldorf übergeben.
Die Mittel stammen aus dem Landesförderprogramm für die Wasserversorgungsinfrastruktur.
Für den Zweckverband Nordstetter Wasserversorgungsgruppe ist der Neubau des Hochbehälters Felldorf und ein neues Verteilungssystem von zentraler Bedeutung, um die Versorgung der Städte und Gemeinden Ahldorf, Betra, Dettensee, Isenburg, Mühringen, Nordstetten, Empfingen, Bad Imnau, Trillfingen, Bierlingen und Felldorf zu sichern.
Hierfür sind auch neue und größere Steig- und Fallleitungen zur Verteilung erforderlich.
„Der neue Hochbehälter in Felldorf ist ein Meilenstein für die Wasserversorgung der Region: Mit der Optimierung des Speichervolumens und einem modernen Leitungsnetz schaffen wir genau die Redundanz, die wir angesichts immer häufigerer Trockenphasen dringend brauchen. Rund zwei Millionen Euro Fördermittel sind hier bestens investiert – für eine Trinkwasserversorgung, auf die sich 15.000 Menschen in der Region auch in Zukunft verlassen können," sagte Regierungspräsident Alexander Föhr.
Die Arbeiten für den Hochbehälter haben bereits begonnen, nun folgt mit dem Leitungsneubau der nächste Schritt, um ein modernes und sicheres Gesamtsystem zu schaffen.
Hintergrund:
Am Standort Felldorf dient bisher ein altes sogenanntes Wassersilo zur Speicherung von Trinkwasser, das die Ortsnetze Felldorf, Bierlingen, Neuhaus und Trillfingen versorgt. Dessen große Speicherkapazität ist aber aufgrund geographischer Gegebenheiten nur zu rund 15 Prozent nutzbar. Dies ist für eine stabile Trinkwasserversorgung ein Problem. Durch die Umstrukturierung des Wasserversorgungssystems im Verbandsgebiet wird nun als erste Maßnahme ein moderner Hochbehälter mit zweimal 1.000 Kubikmeter Volumen am Standort Felldorf neu gebaut, der auch die Ortschaft Bad Imnau mitversorgen kann. Dadurch wird eine zusätzliche Redundanz in der Versorgungssicherheit gebildet. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat hierfür den Bescheid vor Baubeginn erteilt, ohne dass die Förderung gefährdet ist.
Durch den aktuellen Förderbescheid vom 28. August 2026 kann jetzt auch der Bau der zugehörigen Fall- und Steigleitung zum Hochbehälter Felldorf beginnen. Nicht nur für den Anschluss an den neuen Hochbehälter, sondern auch aufgrund der unterschiedlichen Geländehöhen im Versorgungsgebiet sind größere und moderne Verbindungsleitungen erforderlich. Damit wird die Wasserversorgung der Verbandsmitglieder dauerhaft an die moderne Infrastruktur angebunden.
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