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Schule und Bildung

Schuljahresbeginn 2026/2027

Regierungspräsidium Karlsruhe informiert über die Entwicklung der Schülerzahlen, die Unterrichtsversorgung und die schulartbezogenen Entwicklungen im Regierungsbezirk Karlsruhe

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Schüler die in ein Schulgebäude laufen

An den etwa 930 öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe beginnt am Montag, 14. September 2026, für etwa 330.000 Schülerinnen und Schüler und rund 33.800 Lehrerinnen und Lehrer wieder der Schulalltag.

Regierungspräsident Alexander Föhr und die Leiterin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Anja Bauer weisen auf die folgenden Zahlen und Themen hin.
 

1.  Veränderungen der Schülerzahlen in den einzelnen Schularten der öffentlichen Schulen

Insgesamt besuchen im Schuljahr 2026/27 etwa 330.000 Schülerinnen und Schüler die allgemeinen und beruflichen öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe. Die Ausweitung der Vorbereitungsklassen in den letzten Jahren und der damit verbundene Übergang an die allgemeine Schule vor Ort, haben noch spürbare Effekte, jedoch sind die Zahlen in den Vorbereitungsklassen insgesamt weiterer deutlich rückläufig.

In Hinblick auf die Neuanmeldungen der Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen kann festgestellt werden, dass sich die Bewegungen der Schülerzahlen zwischen den einzelnen Schularten weitgehend konsolidieren. Insgesamt scheinen sich die anderen weiterführenden Schulen auf dem aktuellen Niveau zu stabilisieren und das Gymnasium weiterhin die beliebteste Schulart der Sekundarstufe zu sein.
 

Schulart
 
Erwartete* Schülerzahl im SJ 2026/27 Veränderung gegenüber 2025/26
Grundschule inkl. GMS Primarstufe 99.046 + 1,0%
Werkrealschule und Hauptschule 9.783 - 1,2%
Realschule 48.287 + 1,8%
Gemeinschaftsschule inkl. Sek.2 18.166 + 1,8%
Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren**) 9.835 + 3,2%
Gymnasien (öffentlich) 64.027 + 0,1%
Berufliche Schulen ca. 81.048***) - 0,3 %

*)Die Schülerzahlen basieren auf den Anmeldezahlen zum Schuljahr 2026/2027 und sind vorläufig. Die amtlichen Schülerzahlen werden mit der amtlichen Schulstatistik im Herbst erhoben.
**) Ohne Inklusion. Diese Schülerinnen und Schüler werden bei den jeweiligen Schularten gezählt.
***) Eine verlässliche Aussage bezüglich der Schülerzahlen im Schuljahr 2026/27 ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich, da viele Betriebe ihre Auszubildenden erst sehr spät bei den beruflichen Schulen anmelden.

Die Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine sind in die obigen Schülerzahlen eingerechnet, wenn sie in den Regelklassen unterrichtet werden. Ansonsten sind sie, zusammen mit anderen geflüchteten Schülerinnen und Schülern in den Vorbereitungsklassen (VKL und VABO) eingerechnet, die zusätzlich an den Schulen eingerichtet sind. Die Schülerzahlen der Vorbereitungsklassen stehen aufgrund der großen Bewegungen der Schülerschaft für das Schuljahr 2026/27 noch nicht endgültig fest. Es lässt sich jedoch weiter eine deutliche Reduzierung der Schülerzahlen und die damit verbundene Verschiebung hin zu den beruflichen Schulen feststellen.

Schulart VKL / VABO
 
Erwartete Schülerzahl im SJ 2026/27 Veränderung gegenüber 2025/26
Grundschule VKL 3.643 - 16,0%
Werkrealschule und Hauptschule VKL 731 - 21,5%
Realschule VKL   659 - 13,4%
Gemeinschaftsschule VKL 783 - 9,1%
Gymnasien (öffentlich) VKL 153 - 71,1%
Berufliche Schulen VABO 1.519 - 22 %

2.  Unterrichtsversorgung zum Beginn des Schuljahres 2026/27 im Regierungsbezirk Karlsruhe

Grund-, Haupt-, Werkreal-, Gemeinschaftsschulen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ)

Die Unterrichtsversorgung gestaltet sich je nach Schulart und Region differenziert und ist zu Beginn dieses Schuljahres noch immer durch einen, vor allem in ländlichen Regionen des Nordschwarzwaldes und im SBBZ vorhandenen Lehrkräftemangel geprägt. In den Regionen entlang des Rheins zeichnet sich dagegen eine ständig steigende Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern aller Schularten außer dem SBBZ ab, die räumlich oft wenig flexibel sind und daher keine Möglichkeit zu einer unbefristeten Einstellung erhalten konnten, da der Bedarf hier eher gering ist. Weiterhin ist der Zuzug der geflüchteten Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine und anderen Ländern dauerhaft gegeben, jedoch aufgrund ausgedehnter Fluktuation und der Verteilmechanismen des Landes nur eingeschränkt planbar.

Veränderte Rahmenbedingungen, sowie neue Stellen zur Umsetzung bildungspolitischer Vorhaben (hier insbesondere der Ausbau des Sprachfit-Programms), die Pensionierungen der geburtenstarken Jahrgänge, sowie deutlich ansteigende Schülerzahlen insbesondere in den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) führen zusätzlich zu einem Bedarf an Lehrkräften. Dieser konnte in vielen Regionen – vor allem entlang der Rheinschiene – durch Versetzungen gedeckt werden. Die zur Verfügung stehenden neuen Stellen wurden daher primär in den ländlichen Regionen zur Verfügung gestellt. Das landesweite Problem der geringen Zahl zur Verfügung stehender Bewerberinnen und Bewerber trifft für den Regierungsbezirk Karlsruhe nicht überall und nicht in allen Schularten zu. So gab es entlang der Rheinschiene auf ausgeschriebene Grundschulstellen bis zu 140 Bewerbungen, während im Raum Freudenstadt und Calw einige Stellen ohne eine Bewerbung blieben. Damit konnten in diesem Einstellungsjahr nicht alle zur Verfügung stehenden Stellen mit ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden. Hier konnte der eingerichtete Direkteinstieg in der Grundschule, Sekundarstufe 1 und in den SBBZ punktuell zu Entlastungen führen.

Zur Gewährleistung der Unterrichtsversorgung wurden bereits sehr frühzeitig die mit dem Kultusministerium vereinbarten Maßnahmen zur Lehrkräftegewinnung umgesetzt.

Auch die übrigen Maßnahmen, wie vor allem die Bindung von Lehrkräften ohne formale Lehrbefähigung in Bedarfsregionen für den Unterricht in Vorbereitungsklassen und in der Krankheitsvertretung, sowie die Deputatsaufstockungen von Lehrkräften in Teilzeit tragen zur Entschärfung der angespannten Situation bei.

Vgl. Anlage 2
 

Allgemeinbildende Gymnasien

Den Aufgrund der geringeren Stellenkontingente konnten den Bewerberinnen und Bewerbern insgesamt weniger unbefristete Stellen angeboten werden. Die verfügbaren Angebote konzentrierten sich vorwiegend auf die ländlichen Regionen, wodurch die Unterrichtsversorgung dort verbessert werden konnte. Gleichzeitig ist eine zunehmende Bereitschaft der Bewerbenden festzustellen, auch eine Tätigkeit in ländlicheren Regionen aufzunehmen. Die Bedarfe der Gymnasien werden weiterhin zu einem großen Teil durch Abordnungen, Versetzungen und befristet beschäftigte Lehrkräfte gedeckt. Zudem ist nach wie vor eine erhebliche Zahl verbeamteter Rückkehrerinnen und Rückkehrer von Privatschulen zu verzeichnen. In den Randregionen wird dem fachbezogenen Lehrkräftemangel insbesondere im MINT-Bereich durch Einstellungen im Rahmen schulbezogener Ausschreibungsverfahren entgegengewirkt.

Vgl. Anlage 2
 

Berufliche Schulen

Die regulären Einstellungen an den beruflichen Schulen sind weitgehend abgeschlossen, bei allgemein stabiler Versorgungslage. Gewisse regionale und fächerspezifische Verwerfungen lassen sich weiterhin nicht vermeiden. Dies gilt insbesondere für den Nordschwarzwald und die Mangelfächer Pflege und Sozialpädagogik, die weiterhin nur schwer abzudecken sind.

Vgl. Anlage 2
 

Krankheitsvertretungen

Eine Lehrerreserve wurde – soweit möglich – in allen Schularten gebildet. Aufgrund der schwierigen Versorgungslage ist diese in den ländlichen Regionen sowie an den SBBZ weitgehend schon zu Beginn des Schuljahres in Einsatz. Auch wurde bereits vor den Sommerferien damit begonnen, befristete Verträge abzuschließen, bzw. vorhandene Lehrkräfte erneut zu beschäftigen. Da hier häufig nicht genügend schulartspezifische Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stehen, werden die Stellenausschreibungen für Lehrkräfte anderer Schularten geöffnet. Pensionierte Lehrkräfte können verstärkt eingesetzt werden, da die Hinzuverdienstgrenze für Mangelbereiche geöffnet wurde. Für Vertretungszwecke können Teilzeitbeschäftigte ihr Deputat auch unterjährig erhöhen.

Weiterhin werden auch geeignete Bewerberinnen und Bewerber ohne Lehramtsausbildung befristet eingestellt.

Da die beruflichen Schulen sowie die SBBZ in der Regel eine Unterrichtsversorgung von unter 100% ausweisen, wird die Lehrerreserve unmittelbar zur Erteilung des Pflichtunterrichts herangezogen. Um Unterrichtsausfällen durch Schwangerschaften und Elternzeiten entgegenzuwirken, wurden schon frühzeitig befristete Verträge abgeschlossen.
 

Unterstützungsprogramme

Die Unterstützungsprogramme wurden im Regierungspräsidium für Schulen in der Region im vergangenen Schuljahr erneut signifikant erweitert und verstärkt. Im Schuljahr 2025/26 wurden insgesamt 24,96 Millionen Euro veranschlagt, um die Bildungschancen von Schülerinnen und Schülern gezielt zu verbessern. Das sind 13,98 Millionen Euro mehr als im Vorjahr und entspricht einer Steigerung um mehr als das Doppelte.

Der größte Anteil der Investitionen im Schuljahr 2025/26 speist sich aus dem Startchancen-Programm. Im Rahmen der zehnjährigen Initiative investieren Bund und Länder deutschlandweit jeweils 1,3 Milliarden Euro zur nachhaltigen Stärkung der Chancengleichheit. Das Programm richtet sich gezielt an Schulen in sozial herausfordernden Lagen.

Für das bewährte Programm „Lernen mit Rückenwind“ standen 8,5 Millionen Euro bereit, um individuelle Fördermöglichkeiten weiter auszubauen und Lernrückstände aufzuholen.

  • Darüber hinaus wurden 734.365 Euro für das Programm der sozialindexbasierten Ressourcenzuweisung vergeben. Diese Mittel unterstützen gezielt Schulen mit einem hohen Anteil an sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern durch zusätzliche Ressourcen und Personal.

Die Gesamtsumme von 24,96 Millionen Euro kam den Schulen in der Region direkt und bedarfsgerecht zugute:

  • Pädagogische Assistenzkräfte: Mit dem Hauptanteil der Mittel wurden zusätzliche pädagogische Assistenzkräfte eingestellt, die Lehrkräfte direkt im Unterricht entlasten und Schülerinnen und Schüler individuell fördern.
  • Kooperationspartner: Kooperationspartner wurden beauftragt, um Förderangebote umzusetzen, Lernrückstände aufzuholen und die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu stärken.
  • Weiteres Personal: Im Rahmen des Startchancen-Programms wurde multiprofessionelles Personal gewonnen – darunter Schulsozialarbeitende, Freiwillige im Sozialen Jahr (FSJ) sowie AVdual-Begleiterinnen und -Begleiter.
  • Sachmittel und Verwaltung: Die verbleibenden Mittel wurden für Sachmittel sowie für die Verwaltungsabwicklung der Fördermaßnahmen eingesetzt.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe setzt auch weiterhin auf eine verlässliche und bedarfsorientierte Stärkung der Bildungslandschaft in Nordbaden, um allen Kindern und Jugendlichen eine bestmögliche Förderung zu ermöglichen.

3.  Besondere schulartbezogene Themen und Entwicklungen
GHWRGS

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Neuen Schloss Stuttgart verlieh Kultusminister Andreas Jung den Landespreis Werkrealschule 2026. Diese Auszeichnung wird an Schülerinnen und Schüler vergeben, die sich in besonderer Weise für die Umsetzung der Leitperspektiven einsetzen.

Unter den ausgezeichneten Schulen befinden sich die Carl-Dänzer-GWRS Odenheim, die sich durch herausragende Leistungen im Bereich "Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt" (BTV) hervorgetan hat, sowie die Inselwerkrealschule Pforzheim, die sich besonders um "Prävention und Gesundheitsförderung" bemüht hat.

Der Landespreis Werkrealschule 2026 wird durch namhafte Preispaten unterstützt, darunter die Stiftung Würth, Porsche und die Akademie für Innovative Bildung und Management (aim). Diese Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung der Würdigung und die Wertschätzung für die engagierten Schülerinnen und Schüler.
Mit dem Schulpreis „Demokratie und Werte (er)leben“ würdigen das Kultusministerium und das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) erfolgreiche Beispiele aus der Praxis, wie Demokratie- und Wertebildung gelingen kann. Eine Preisträgerschule neben anderen ist die Ernst-Reuter-Schule, Gemeinschaftsschule, Karlsruhe. Die ausgezeichneten Schulen erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 2.000 Euro. Gefördert wird die Schulpreisverleihung von der Hopp Foundation und der Karl-Schlecht-Stiftung.

Im vergangenen Schuljahr fand zum ersten Mal ein gemeinsames Modellprojekt zur Berufsorientierung in Weinheim statt. Initiiert wurde das Projekt am RPK durch die Referate 74, 75 und 76. Teilgenommen haben die Friedrich Realschule Weinheim, das Werner-Heisenberg-Gymnasium und aus dem beruflichen Bereich die Helen-Keller-Schule, die Hans-Freudenberg-Schule sowie die Johann-Philipp- Reis Schule. Ziel des Projekts war es, ein lokales schulartübergreifendes Netzwerk zur Berufsorientierung aufzubauen mit dem Ziel, den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften der allgemeinbildenden Schulen an einem Hospitationstag Einblicke in das berufliche Schulsystem und die Ausbildungsberufe zu ermöglichen. Im kommenden Schuljahr findet das Projekt in Ettlingen statt.

Die MINT-AG der Max-Planck-Realschule Bretten erreichte beim Realschulwettbewerb NANU?! die Finalrunde. Ihr Projekt zur „Untersuchung der Auswirkungen von Plastik auf Umwelt und Alltag“ durften die Schülerinnen und Schüler am 26. Juni im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart vorstellen.
 

Ganztagsschule

Zum Schuljahr 2026/27 werden folgende Grundschulen und SBBZ als neue Ganztagsschulen nach §4a Schulgesetz eingerichtet:

  • KompassSchule Bietigheim
  • Primarstufe der Konrad-Adenauer-Gemeinschaftsschule Bruchsal
  • Heumadenschule Calw
  • Roßbergschule Horb, SBBZ Lernen
  • Primarstufe der Hans-Thoma-Schule Malsch
  • Johann-Peter-Hebel-Schule Malsch
  • Waldhofschule Mannheim
  • Primarstufe der Karl-Bühler-Schule Meckesheim
  • Carl-Dänzer-Schule Odenheim
  • Silcher-Grundschule Östringen
  • Pestalozzischule Pforzheim, SBBZ Lernen
  • Theodor-Heuss-Schule Sandhausen
  • Seckachtalschule Seckach
  • Bolandenschule Waghäusel
  • Grundschule Frauenweiler Wiesloch
     
Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren

Mit einem Festakt feierte die Schloss-Schule Ilvesheim, Staatliches Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit Internat Förderschwerpunkt Sehen im Juli 2026 ihr 200-jähriges Bestehen und blickte mit einem Festakt auf die Geschichte, die Menschen und die Visionen.

Ab dem Schuljahr 2026/27 übernimmt die Schloss-Schule Ilvesheim für die Stadtkreise Heidelberg und Mannheim und den Landkreis Rhein-Neckar den Sonderpädagogischen Dienst von Schülerinnen und Schülern mit einer Sehbehinderung in der Sekundarstufe 1 und 2.
 

  • Rückblick Abschlussprüfungen Sekundarstufe I – 2025/26

An den Haupt- und Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen und Realschulen des Regierungspräsidiums Karlsruhe wurden im Prüfungszeitraum 2025/26 ca. 13.970 Schülerinnen und Schüler schriftlich bzw. mündlich geprüft.

Rund 4.150 Schülerinnen und Schüler absolvierten die Hauptschulabschlussprüfung an Haupt- und Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen und Realschulen.

Ungefähr 1.090 Schülerinnen und Schüler strebten an den Werkrealschulen den Werkrealschulabschluss an.

Insgesamt ca. 8.730 Schülerinnen und Schüler legten an Gemeinschaftsschulen und Realschulen die Realschulabschlussprüfung ab.
 

  • Ausblick Abschlussprüfungen Sekundarstufe I – 2026/27

Die Abschlussprüfungen zum Hauptschulabschluss, Werkrealschulabschluss und Realschulabschluss finden im Zeitraum vom 27.04.2027 bis 05.05.2027 bzw. vom 28.06.2027 bis 09.07.2027 statt. Dabei wird die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die entweder den Hauptschulabschluss, den Werkrealschulabschluss oder den Realschulabschluss anstreben, ähnlich zu der Zahl im Vorjahr sein.
 

Allgemeinbildende Gymnasien
  • Rückblick Abitur 2026

An den allgemeinbildenden Gymnasien wurden dieses Jahr im Zeitraum vom 17. April bis 8. Mai 2026, beziehungsweise vom 29. Juni bis zum 9. Juli 2026, circa 7.500 Schülerinnen und Schüler schriftlich, beziehungsweise mündlich geprüft. Damit war die Zahl der an den allgemeinbildenden Gymnasien an der Abiturprüfung teilnehmenden Schülerinnen und Schüler etwa genauso hoch wie im Vorjahr.

  • Ausblick Abitur 2027

Im kommenden Schuljahr treten im Regierungsbezirk Karlsruhe voraussichtlich rund 7.800 Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung an. Die schriftlichen Prüfungen werden in Baden-Württemberg im Zeitraum vom 16. April bis zum 5. Mai 2027 stattfinden, die mündlichen Prüfungen im Zeitraum vom 28. Juni bis zum 8. Juli 2027. Nach den Vorgaben der Abiturverordnung (AGVO) wird jede Schülerin / jeder Schüler in den drei Leistungsfächern schriftlich geprüft, zusätzlich sind zwei mündliche Prüfungen zu absolvieren. Deutsch und Mathematik müssen mündlich oder schriftlich geprüft werden.


Anhang:

Anlage 1: Ausführliche Darstellung der Entwicklung der Schülerzahlen

Anlage 2: Neueinstellungen für den Regierungsbezirk Karlsruhe

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Irene Feilhauer
Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
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Dr. Tassilo Keiber
Stellvertretender Pressesprecher
Schlossplatz 1 - 3
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