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Hausspitze

Regierungspräsidium Karlsruhe ehrt Einsatzkräfte der Hochwasserkatastrophen 2024

Festakt in Bruchsal: Auszeichnungen für Helferinnen und Helfer aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe

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Am 13. August 2024 verursachte eine schwere Gewitterzelle massive Überschwemmungen in Gondelsheim sowie in den Bruchsaler Stadtteilen Heidelsheim, Helmsheim und der Kernstadt. Der Saalbach trat über seine Ufer und überflutete weite Teile der Region.

Im Freistaat Bayern und im Osten von Baden-Württemberg hatte im Zeitraum vom 30. Mai bis 12. Juni 2024 eine katastrophale Hochwasserlage weite Gebiete getroffen. In beiden Lagen leisteten Einsatzkräfte aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe einen herausragenden Beitrag zur Bewältigung der Katastrophe – rund um die Uhr und unter schwierigsten Bedingungen.

Das Land Baden-Württemberg und der Freistaat Bayern würdigten diesen außergewöhnlichen Einsatz: Am 24. Juli 2026 ehrte das Regierungspräsidium Karlsruhe beim Festakt in der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal rund 230 Einsatzkräfte und Privatpersonen mit drei Auszeichnungen.

Veranstaltung und Auszeichnungen

Regierungspräsident Alexander Föhr eröffnete den Festakt und überreichte die Auszeichnungen. Grußworte sprachen Erster Landesbeamter Knut Bühler, Landkreis Karlsruhe, sowie Oberbürgermeister Sven Weigt, Stadt Bruchsal. Die musikalische Umrahmung übernahm die Band 644 des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

„Was die Helferinnen und Helfer hier rund um die Uhr geleistet haben, ist außergewöhnlich. Sie haben Menschen gerettet, deren Hab und Gut in Sicherheit gebracht, Schmutzwasser gepumpt und bei der Reinigung und Entrümpelung tatkräftig mit angepackt. Sie waren für viele der Betroffenen das Licht in einer dunklen Zeit und haben uns allen damit einen großen Dienst erwiesen. Dafür gilt ihnen der herzliche Dank des Landes Baden-Württemberg und des Freistaates Bayern“, so Regierungspräsident Alexander Föhr.

Verliehen wurden drei Auszeichnungen:

Bevölkerungsschutz-Einsatzmedaille des Landes Baden-Württemberg: Sie erhalten Personen, die insgesamt mindestens 24 Stunden Hilfe in einem besonderen Bevölkerungsschutzeinsatz geleistet haben. Die Medaille trägt auf der Vorderseite einen Löwen sowie die Umschrift „Bevölkerungsschutz Baden-Württemberg“ und auf der Rückseite das Landeswappen mit der Umschrift „Engagement, Hilfsbereitschaft, Teamgeist“ sowie die Worte „Unwetter 2024“.

Fluthelfer-Nadel (Bayerische Helfernadel) des Freistaates Bayern: Sie wird an haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Würdigung außerordentlicher Leistungen im Rahmen der Hochwasserbewältigung 2024 in Bayern verliehen. Insgesamt 39 Personen aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe wurden ausgezeichnet, darunter Angehörige des Wasserrettungszugs KA-L, der vom 3. bis 6. Juni 2024 in Günzburg (Bayern) im Einsatz war.

Anerkennungsurkunde des Landes Baden-Württemberg: Sie gilt Personen, die nicht Teil einer Behörde oder Organisation mit Sicherheitsaufgaben sind, sich aber durch Zusammenhalt, Engagement und Hilfsbereitschaft bei der Unwetterbewältigung verdient gemacht haben.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe unterstützte die Einsatzkräfte von Beginn an: Bezirksbrandmeister Jürgen Link war in der Hochwassernacht in den Stäben des Landkreises und der Stadt Bruchsal präsent und koordinierte die kreisübergreifende Feuerwehrhilfe. Im Nachgang führte das Regierungspräsidium unter Leitung der damaligen Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm im Dezember 2024 Förderkonferenzen mit den Kommunen Bruchsal und Gondelsheim durch, um Fördermöglichkeiten zur Schadensbeseitigung zu ermitteln.

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Stellvertretender Pressesprecher
Schlossplatz 1 - 3
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