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B 535: Fahrbahndeckenerneuerung und Knotenumbau Schwetzingen Nord
Sanierung der B 535 in Fahrtrichtung Heidelberg und Umbau der Anschlussstelle Schwetzingen Nord ab 9. September 2026
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Das Regierungspräsidium Karlsruhe erneuert die Fahrbahndecke der B 535 in Fahrtrichtung Heidelberg. Der zu sanierende Streckenabschnitt verläuft zwischen der Anschlussstelle A 6 Mannheim/Schwetzingen und dem Tunnel Schwetzingen. Er weist auf einer Länge von rund 3,2 Kilometern zahlreiche Risse sowie Verdrückungen der Fahrbahndecke auf. Diese Schäden machen eine umfassende Instandsetzung erforderlich.
Im Rahmen der Sanierung werden die Asphaltdeckschicht und die Asphaltbinderschicht vollständig erneuert. In Bereichen mit ausgeprägten Spurrillen oder strukturellen Schäden wird zusätzlich die Asphalttragschicht erneuert. Die Maßnahme erhöht die Verkehrssicherheit deutlich, verbessert die Fahrqualität und stellt die langfristige Nutzbarkeit der Strecke sicher.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird zudem die Anschlussstelle L 579/Schwetzingen Nord verkehrstechnisch optimiert. Beide Anbindungen der L 579 an die B 535 sind seit längerer Zeit als Unfallhäufungsstellen erfasst. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Entschärfung der Unfallhäufungsstellen wird an beiden Anschlüssen jeweils ein baulicher Rechtsabbiegestreifen ergänzt. Zusätzlich werden Leerrohrquerungen für eine geplante Ampel sowie die Asphaltdeckschicht in diesem Bereich neu hergestellt.
Bauablauf und Verkehr
Die Sanierung der Fahrbahn der B 535 ist in zwei Hauptbauabschnitte unterteilt. Vorab sind Mittelstreifenüberfahrten herzustellen. Für deren Herstellung werden die Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen jeweils auf eine Spur reduziert. Der Aufbau der Verkehrseinrichtungen erfolgt überwiegend nachts, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Für das Stellen der transportablen Schutzeinrichtungen ist eine Vollsperrung der B 535 in Fahrtrichtung Mannheim erforderlich. Diese Vollsperrung ist auf jeweils eine Nacht begrenzt und wird tagsüber wieder aufgehoben. Die Umleitung der nächtlichen Vollsperrung führt über die L 630 durch Schwetzingen und anschließend über die L 599 zur Anschlussstelle Brühl/Rohrhof.
Herstellung der Mittelstreifenüberfahrt 9. bis 18. September 2026:
Vorbereitende Arbeiten für Bauabschnitt 1.
Bauabschnitt 1: 18. September bis 12. Oktober 2026:
Dieser Abschnitt umfasst den Bereich zwischen der Autobahnzufahrt A 6 und der Anschlussstelle Plankstadt Nord. Der Verkehr in Fahrtrichtung Heidelberg wird auf die Gegenfahrbahn verschwenkt und am Baufeld vorbeigeführt. Die Zufahrt Schwetzingen Nord in Fahrtrichtung Heidelberg ist währenddessen gesperrt. Die Zufahrt Plankstadt Nord bleibt weiterhin möglich.
Herstellung der Mittelstreifenüberfahrt: 12. bis 19. Oktober 2026:
Vorbereitende Arbeiten für Bauabschnitt 2.
Bauabschnitt 2: 19. Oktober bis 5. November 2026:
Dieser Abschnitt erstreckt sich zwischen der Anschlussstelle Plankstadt Nord und dem Tunnel Schwetzingen. Der Verkehr wird erneut auf die Gegenfahrbahn verschwenkt. Die Zufahrten Plankstadt Nord und Schwetzingen/Plankstadt in Fahrtrichtung Heidelberg müssen vollständig gesperrt werden. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Schwetzingen Süd/Plankstadt Süd wird eingerichtet.
Bauabschnitt 3: Umbau Anschlussstelle Schwetzingen Nord ab Anfang November 2026:
Für die Durchführung der Umbauarbeiten muss die Anschlussstelle Schwetzingen Nord sowohl in Fahrtrichtung Heidelberg als auch in Fahrtrichtung Mannheim vollständig gesperrt werden. Der Verkehr aus Richtung Friedrichsfeld wird über die Rheintalstraße nach Schwetzingen umgeleitet. Der Verkehr aus Richtung Schwetzingen wird über die L 630 (Brühler Landstraße) und anschließend über die L 599 zur Anschlussstelle Brühl/Rohrhof geführt. Der genaue zeitliche Ablauf dieses Bauabschnitts wird in einer gesonderten Pressemitteilung bekanntgegeben.
Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung der B 535 werden vom Bund getragen. Die Kosten für den Umbau der Anschlussstelle L 579/Schwetzingen Nord werden gemeinsam von Bund und Land getragen.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird regelmäßig über den Baufortschritt und eventuelle Änderungen im Bauablauf mit Pressemitteilungen informieren.
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