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B 37: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Neckargerach und Binau
Bauarbeiten vom 4. August bis voraussichtlich Anfang Oktober 2025
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Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am 4. August 2025 die Sanierungsarbeiten an der schadhaften Fahrbahndecke der B 37 zwischen Neckargerach und Binau. In den vergangenen Jahren sind insbesondere durch den LKW-Verkehr Verdrückungen und Ausbrücke im Fahrbahnbelag entstanden, die die Sanierung erforderlich machen. Im Zuge der Maßnahme werden auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern und einer Fläche von etwa 50.000 Quadratmetern ( = Größe von sieben Fußballfeldern) die Deck- und Binderschicht sowie bei tieferen Schadstellen auch die Asphalttragschicht erneuert. Darüber hinaus wird das Bankett saniert, um die Straßenentwässerung zu verbessern. Außerdem führt ForstBW im Zuge der Maßnahme notwendige Forstarbeiten an der B 37 durch.
Die Arbeiten erfolgen in drei Bauabschnitten, die teilweise parallel durchgeführt werden: Bauabschnitt 1 umfasst den Bereich der B 37 ab der westlichen Ortseinfahrt Binau bis zum Abzweig B 37 / Binau-Siedlung. Bauabschnitt 2 beginnt am Abzweig B 37 / L 633 bei Neckargerach und reicht bis zum Ende der Schleuse Guttenbach. In Bauabschnitt 3 wird die Fahrbahndecke am Abzweig B 37 / L 633 / Campingplatzstraße einschließlich der L 633 bis zur Minneburgbrücke erneuert.
Die Bauabschnitte 1 und 2 beginnen zeitgleich am Montag, 4. August 2025. Dafür sind rund sechs Wochen eingeplant. Die Arbeiten im dritten Bauabschnitt starten voraussichtlich am 15. September 2025.
Umleitungsstrecken
Während der Fahrbahndeckenerneuerung in den Bauabschnitten 1 und 2 wird der Verkehr in Fahrtrichtung Mosbach auf der B 37 an der Baustelle vorbeigeführt werden. Für den Verkehr in Fahrtrichtung Heidelberg ist die B 37 gesperrt. Die Umleitungsstrecke für PKW führt ab dem Mosbacher Kreuz über die B 292 (Obrigheim), die K 3936 (Neunkirchen) und die L 633 zurück auf die B 37 bei Neckargerach.
LKW in Richtung Heidelberg werden über die B 292 (Aglasterhausen), die L 532, die B 45 (Wiesenbach) und von dort zurück auf die B 37 bei Neckargemünd geführt. Für LKW in Richtung Eberbach/Neckargerach verläuft die Umleitungsstrecke über die L 590 (Schwarzach) und die L 595 (Schönbrunn) auf die B 37 bei Eberbach.
Binau bleibt während der Bauabschnitte 1 und 2 aus allen Richtungen erreichbar. Eine Weiterfahrt von Binau auf der B 37 in Richtung Neckargerach/Heidelberg ist jedoch nicht möglich.
Während der Arbeiten in Bauabschnitt 3 kann der Verkehr wieder in beide Richtungen über die B 37 fließen. Hierüber wird das Regierungspräsidium Karlsruhe in einer gesonderten Pressemitteilung genauer informieren.
Auswirkungen auf den Fuß- und Radverkehr
Während der Fahrbahndeckenerneuerung in den Abschnitten 1 und 2 ist das Radfahren auf der B 37 zwischen Neckargerach und Binau nicht möglich. Radfahrende werden gebeten, den offiziellen Radweg des RadNETZ BW über Guttenbach und Obrigheim oder die S-Bahn zwischen Neckargerach und Binau zu nutzen.
Im Bereich der Schleuse Guttenbach ist die Querung der B 37 während eines Zeitraums von voraussichtlich drei Wochen nicht möglich. Der Steg der Schleuse bleibt zwar grundsätzlich begehbar, endet aber auf der gegenüberliegenden Seite unmittelbar an der gesperrten B 37, die dort nicht überquert werden kann. Wandernde werden daher gebeten, ihre Routen entsprechend anzupassen.
Den genauen Zeitraum dieser Einschränkungen wird das Regierungspräsidium Karlsruhe in einer gesonderten Pressemitteilung ankündigen.
ÖPNV und Rettungsdienste
Für den ÖPNV und die Rettungsdienste wird in Bauabschnitt 1 eine Ampel eingerichtet. Busse des ÖPNV und Rettungsdienste können dort eine Grünphase anfordern und die B 37 somit auch in Richtung Neckargerach befahren. Die Versorgung durch ÖPNV und Rettungsdienste ist damit weiterhin sichergestellt.
Eine Nutzung der Grünphasen durch andere Verkehrsteilnehmende ist nicht gestattet.
Moderne Technik unterstützt Straßenbau
Bei der Sanierung der B 37 kommt die sogenannte BIM-Methode (Building Information Modeling) zum Einsatz. Grundlage dafür ist eine umfassende digitale Bestandserfassung, unter anderem durch Drohnenflüge. Auch während der Bauzeit wird der Baufortschritt regelmäßig per Drohne dokumentiert. Ziel ist es, die Bauabläufe dadurch präziser zu planen und besser zu koordinieren, um die Maßnahme zügig umzusetzen.
Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Anfang Oktober 2025 geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmenden für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.
Aktuelle Informationen zur Verkehrslage und zu Baustellen in Baden-Württemberg sind unter VerkehrsInfo BW und in der VerkehrsInfo BW - App zu finden.
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