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B 32: Ortsumfahrung Horb – Teil Neckartalbrücke
Brückenfest macht Hochbrücke Horb zum Begegnungsort – 15.000 Besucherinnen und Besucher an zwei Tagen
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Am 12. und 13. September 2026 öffnete die Großbaustelle der Hochbrücke Horb ihre Tore für die Öffentlichkeit. Beim Brückenfest erlebten Besucherinnen und Besucher das laufende Bauprojekt aus unmittelbarer Nähe. Das Angebot war eingebettet in das Stadtfest unter dem Motto „Horb verbindet: Eine Stadt. Eine Brücke. Ein Fest."
15.000 Menschen nutzten das Angebot, hinter die Kulissen des Brückenbaus zu blicken. Ausstellungen, Mitmachangebote und technische Vorführungen zogen das Interesse auf sich. Beteiligt waren die Unternehmen PORR, BEDO, fischerwerke, Gfrörer, Gräber, LAP, PERI, Röro und Wiesbauer sowie das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr.
„Die Hochbrücke Horb ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte in der Region. Beim Brückenfest konnten die Menschen nicht nur sehen, was hier entsteht, sondern auch erleben, welche Leistung dahintersteckt“, sagte Regierungspräsident Alexander Föhr. „Die große Beteiligung zeigt: Wenn Infrastruktur erlebbar wird, wächst das Verständnis dafür. Das Brückenfest hat eindrucksvoll belegt: Straßen und Brücken entstehen nicht irgendwo im Hintergrund – sie werden mitten in der Gesellschaft und für die Menschen vor Ort gebaut.“
Technik zum Anfassen
Das Gelände bot an beiden Tagen vielfältige Einblicke in den Brückenbau. Unternehmen und Projektbeteiligte stellten ihre Arbeit vor und veranschaulichten technische Abläufe direkt am Objekt.
Zu den Attraktionen gehörte die Live-Vorführung des fischer-Bauroboters BauBot. Auf dem Gfrörer-Areal sorgten die ausladenden Baumaschinen für große Augen bei Jung und Alt. Der PERI-Truck mit Lounge und Kinderaktionen sowie Angebote zur Befestigungstechnik und den Baumaschinen stießen auf breites Interesse. Bei Gräber Arbeitsbühnen konnten Besucherinnen und Besucher zudem die Höhen des Bauens erleben und einen Ausblick aus 70 Meter genießen. Das PORR-Kino bot weitere Einblicke in das Baugeschehen. Das Kinderportal mit Schraubstation und Traggerüsterlebnissen lud jüngere Gäste zum Mitmachen ein. An der Wiesbauer Lounge probierten sich Besucherinnen und Besucher beim Geschicklichkeitsspiel am Mobilkran aus. Ein weiterer Publikumsmagnet waren die vom Planungsbüro LAP durchgeführten Baustellenführungen am Sonntag.
Blick hinter die Kulissen der Hochbrücke
Abgegrenzte Bereiche der Baustelle standen den Besucherinnen und Besuchern offen und vermittelten einen Eindruck von den Dimensionen und der technischen Komplexität des Projekts. Das Regierungspräsidium Karlsruhe präsentierte die Ausstellung „Mehr als eine Brücke – Die Hochbrücke als Teil der Ortsumfahrung Horb". Sie ordnete das Brückenbauwerk in das Gesamtprojekt ein und verdeutlichte die verkehrsinfrastrukturelle Bedeutung der neuen Verbindung für die Region Horb.
Ein Fest für die ganze Familie
Das Brückenfest verband Information und Technik mit Familienangeboten. Zahlreiche Mitmachaktionen sprachen gezielt Kinder und Familien an. Das von PERI aufgebaute Podest mit bestem Blick auf Horb sorgte auf dem Überbau der Hochbrücke zudem für besonderen Andrang.
Die Einsatzkräfte waren mit eigenem Programm vertreten. Bei der Ausstellung des Löschzugs und einer Drohnenvorführung konnten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr gewinnen.
Für das leibliche Wohl sorgte ein Biergarten unter der Brücke. Die Baustelle wurde damit auch zum Begegnungsort für Horber Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus der Region.
Feuerwerk über der Hochbrücke
Ein besonderer Höhepunkt des Samstags war das von PORR ausgerichtete Feuerwerk über der Hochbrücke. Von der Festwiese des Stadtfests verfolgten 3.000 Besucherinnen und Besucher das Spektakel mit direktem Blick auf das Bauwerk.
Das Brückenfest war Bestandteil des dreitägigen Stadtfests Horb. Musik, Kunsthandwerk, Kinderprogramm, kulinarische Angebote sowie am Sonntag ein Antikmarkt und ein verkaufsoffener Sonntag verbanden Baustelle, Innenstadt und Festgelände.
Dank an alle Beteiligten
Das Regierungspräsidium Karlsruhe dankt allen Unternehmen, Organisationen, Vereinen, Einsatzkräften, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie allen weiteren Beteiligten, die zum Gelingen des Brückenfests beigetragen haben.
„Horb verbindet“ – das war an diesem Wochenende mehr als ein Motto“, so Regierungspräsident Alexander Föhr. „Wo sonst schwere Maschinen arbeiten, haben an zwei Tagen Menschen miteinander gesprochen, gestaunt und voneinander gelernt. Genau das macht ein Infrastrukturprojekt greifbar.“
„Ein Fest dieser Größenordnung gelingt nur durch das Zusammenwirken vieler“, betonte der Horber Oberbürgermeister Michael Keßler. „Allen, die angepackt, informiert, aufgebaut und ihre Arbeit gezeigt haben, gilt mein ausdrücklicher Dank. Das Brückenfest hat sichtbar gemacht, welches Fachwissen, welches Engagement und welche Teamleistung in einem Bauvorhaben dieser Art stecken.“
„Das Brückenfest hat die Hochbrücke für zwei Tage zu einem Ort der Begegnung gemacht. Ich bin sehr beeindruckt vom großen Interesse der Menschen, ein Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung hautnah mitzuerleben. Besonders gefreut hat uns als Bauleute der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Technik zum Anfassen ist offensichtlich ein richtiger Publikumsmagnet. Mein Dank gilt den vielen Beteiligten, die alles gegeben haben, um ein solch besonderes Wochenende möglich gemacht zu haben“, sagte Gerrit Hofmeister, PORR GmbH & Co. KGaA.
Weitere Informationen
Aktuelle Informationen zur Hochbrücke Horb sind auf der Projektseite zu finden:
https://hochbruecke-horb.de/
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