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Hausspitze

„Wir sorgen dafür, dass Bio drin ist, wo Bio draufsteht“

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Teilnehmer, v.l.n.r. Andreas Löber, Dr. Ulrich Kraft, Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder, Patrick Schreieck, Hans-Martin Flinspach, Dr. Kirsten Köppler
Teilnehmer, v.l.n.r.: Beate Gröbert, Patrick Schreieck, Dr. Kirsten Köppler, Wolfgang Jirasek, Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder, Bürgermeister Tobias Borho, Hans-Martin Flinspach, Dr. Ulrich Kraft, Dr. Tassilo Keiber, Andreas Löber

Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder: „Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass Bio drin ist, wo Bio draufsteht. Die Ökokontrollbehörde im Regierungspräsidium Karlsruhe sorgt mit einem klaren und staatlich überwachten Kontrollsystem dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden – vom Betrieb bis zum fertigen Produkt“.

Heute, 28. April 2026, besuchte Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder in Kraichtal‑Oberacker die Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e. V. Begleitet wurde sie von Tobias Borho, Bürgermeister der Stadt Kraichtal, sowie von Mitarbeitenden der im Regierungspräsidium Karlsruhe angesiedelten Ökokontrollbehörde, die in Baden‑Württemberg landesweit für die Umsetzung der EU‑Öko‑Verordnung und des Öko‑Landbaugesetzes zuständig ist. Ziel des Termins war es, Aufgaben und Bedeutung der Ökokontrollbehörde für die ökologische Landwirtschaft am Beispiel des Öko‑Streuobstanbaus zu erläutern und die Zusammenarbeit mit der Streuobstinitiative vorzustellen.

Aufgaben der Ökokontrollbehörde und staatlich überwachtes Kontrollsystem

Unter dem Motto „Wir sorgen dafür, dass Bio drin ist, wo Bio draufsteht“ stellte Beate Gröbert, Leiterin der Ökokontrollbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe, die zentralen Aufgaben der Behörde vor. Dazu gehören insbesondere die Aufsicht über ein staatlich überwachtes Kontrollsystem für Erzeugung, Verarbeitung, Lagerung, Vermarktung und der Import von Bio‑Produkten sowie der fachliche Austausch mit den zugelassenen Kontrollstellen und Betrieben. „Nur durch das standardisierte Kontrollverfahren und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben nach der EU‑Öko‑Verordnung kann gewährleistet werden, dass auf Bio‑Lebensmittel und Bio‑Futtermittel in Baden‑Württemberg für die Verbraucher Verlass ist“, so Gröbert.

Öko‑Streuobst als Beispiel aus der Praxis

Im Anschluss erläuterte Hans‑Martin Flinspach, Vorsitzender der Streuobstinitiative, die Bedeutung der ökologischen Bewirtschaftung von Streuobstflächen. Streuobstbestände prägen die Landschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Für ihren Erhalt ist eine nachhaltige Nutzung entscheidend. Flinspach hob hervor, dass wirtschaftliche Anreize die Bewirtschaftung und Pflege der Flächen unterstützen. Die Öko‑Zertifizierung sei dabei ein wichtiger Faktor, weil sie die Wertschöpfungskette vom Erzeuger über die Verarbeitung bis zum Verbraucher stärke. Die Zusammenarbeit mit der Ökokontrollbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe bezeichnete er als konstruktiv sowie fachlich und sachlich orientiert.

Nach den Vorträgen führte eine Planwagenfahrt zu verschiedenen Streuobstflächen. Dabei wurden Aspekte der Bewirtschaftung und Pflege sowie typische Sorten vorgestellt. Zum Abschluss klang der Termin bei Öko‑Streuobstapfelsaft, ‑schorle und ‑Cidre aus.

Weiterführende Informationen:

Informationen zum Ökologischen Landbau in Baden‑Württemberg

Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e. V.

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Ökologischer Landbau)

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Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
0721 926-4051
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Charlotte Erdmann
Stellvertretende Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
0721 926-6266
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