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Brückenbau

Verkehrsministerium Baden-Württemberg und Regierungspräsidium Karlsruhe erhöhen Förderung für Modernisierung der Heidelberger Montpellierbrücke auf rund 20 Millionen Euro

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Verschiedene Würfel mit Symbolbildern für Idee, Information, Daumen nach oben und mit dem Schriftzug Förderprogramme

Die Montpellierbrücke wird als wichtige Verkehrsverbindung der Stadt Heidelberg seit Anfang 2023 modernisiert und grundlegend instandgesetzt. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat nun einen Bewilligungsbescheid auf Grundlage des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG), Förderbereich Kommunaler Straßenbau (KStB), über rund 20 Millionen Euro an die Stadt erlassen. Damit fördert das Land Baden-Württemberg die Maßnahme mit weiteren rund 9 Millionen Euro. Ursprünglich wurde eine Förderung in Höhe von rund 11 Millionen Euro bewilligt.

Verkehrsministerin Nicole Razavi MdL sagt: „Die Montpellierbrücke gehört zu den wichtigsten Verbindungen in Heidelberg. 
Die Sanierung zeigt, wie komplex der Erhalt bestehender Bauwerke ist – gerade, wenn im laufenden Betrieb gearbeitet wird. 
Die unvorhersehbaren Schäden, die bei der Umsetzung der Maßnahme entdeckt wurden, haben den Aufwand erheblich erhöht. Deshalb war es richtig, die Förderung anzupassen. Eine verlässliche Infrastruktur ist eine Voraussetzung dafür, dass Städte funktionieren – für Pendelnde, die Wirtschaft und im Alltag der Menschen.“

Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder betont: „Wir unterstützen die Stadt Heidelberg bei einem ihrer Schlüsselprojekte noch nachdrücklicher und leisten damit einen wichtigen Beitrag für eine leistungsfähige Mobilität vor Ort.“

„Wir sind sehr dankbar für die zusätzliche Förderung in beachtlicher Höhe, die wir vom Land Baden-Württemberg erhalten. 
Wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist, und freuen uns deshalb riesig, diese entgegennehmen zu können,“ macht Heidelbergs Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck deutlich. „Diese Unterstützung von Landesseite ist gerade mit Blick auf unsere aktuelle Haushaltslage wichtiger denn je. Jetzt blicken wir mit großer Freude auf die Fertigstellung dieses Mammutprojekts.“

Während der Bauarbeiten zur Modernisierung und Instandsetzung der Montpellierbrücke wurden unvorhersehbare Schäden festgestellt, die zusätzliche Leistungen erforderten. Dadurch erhöhten sich die Gesamtkosten auf rund 37 Millionen Euro. 
Auf Basis der nachgereichten Unterlagen hat das Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständige Bewilligungsstelle in enger Abstimmung mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg den Sachverhalt erneut geprüft und bewertet. Aufgrund der besonderen Umstände erhöht das Land in diesem atypischen Sonderfall die Förderung für die Stadt Heidelberg auf rund 19,8 Millionen Euro.

Hintergrund

Seit Ende 2022 modernisiert die Stadt Heidelberg die 1976 erbaute Montpellierbrücke in mehreren Bauphasen bei laufendem Verkehr. Dabei wurden weit über hundert Mängel beseitigt. Während der Modernisierung traten verschiedene Schwierigkeiten auf. Dazu gehörten unvorhersehbare Schäden im Tragwerk, fehlerhafte Pläne aus den 1970er-Jahren sowie komplexe Abhängigkeiten im Bahnbetrieb. Für all diese Punkte mussten bautechnische Lösungen gefunden werden. Die eigentlichen Bauarbeiten starteten im Januar 2023 und umfassten neben der Erneuerung der Betonstrukturen auch die Anpassung an aktuelle Lastniveaus. Rad- und Gehwege wurden vergrößert und barrierefreie Querungen an allen Einmündungsbereichen geschaffen. Zudem erneuerte die Stadt nahezu alle Ausstattungen wie Geländer, Beläge, Übergangskonstruktionen und Entwässerungsleitungen. Auch sicherheits-relevante Maßnahmen wurden umgesetzt: Brand- und Arbeitsschutz wurden auf den neuesten Stand gebracht sowie Zugänge zu den Brückenträgern, Rettungsöffnungen und neue Beleuchtungsanlagen eingebaut. Nun befindet sich die Großmaßnahme auf der Zielgeraden.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Homepage der Stadt Heidelberg

 

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Irene Feilhauer
Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
0721 926-4051
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Charlotte Erdmann
Stellvertretende Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
0721 926-6266
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