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Regierungspräsidium Karlsruhe informiert über geplante Straßenbaumaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen im Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis im Jahr 2025
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Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant im Jahr 2025 die Umsetzung von 19 Maßnahmen, um die Straßenverkehrsinfrastruktur in der Metropolregion Rhein-Neckar zu verbessern. Die Haushaltsmittel von Bund und Land werden dabei schwerpunktmäßig für Erhaltung und Sanierung von Bundes- und Landesstraßen sowie für Bauwerke im Rhein-Neckar- und Neckar-Odenwald-Kreis eingesetzt.
Karin Mihatsch, Referatsleiterin Baureferat Nord im Regierungspräsidium Karlsruhe:
„Finanziell dominieren im diesjährigen Haushalt der Neubau der Neckarbrücke (L 597) und der Radschnellweg Heidelberg –Mannheim (RS 2) bei Ladenburg. Der Fokus unserer Arbeit liegt aber auch in diesem Jahr wieder auf Erhaltungsmaßnahmen im Bundes- und Landesstraßennetz: So werden wir 14 Fahrbahndeckenerneuerungen, aber auch Bauwerkssanierungen und die Teilerneuerung der Betriebstechnik im Saukopftunnel (B 38) bei Weinheim vornehmen.“
Die geplanten Baumaßnahmen wurden wie in den vergangenen Jahren im Vorfeld insbesondere mit den zuständigen Verkehrsbehörden, den Kommunen, den Landkreisen, der Polizei sowie den Verkehrsbetrieben abgestimmt, um einen möglichst reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten. Dadurch können Überschneidungen von Maßnahmen zwar nicht immer verhindert, aber zumindest im Einzelfall vermieden und auch Großereignisse in der Region bei der zeitlichen Bauausführung mitberücksichtigt werden. Die weiteren Detailabstimmungen erfolgen fortlaufend, wodurch es im Einzelfall noch zu zeitlichen Verschiebungen kommen kann.
Weiterführende Informationen
In diesem Jahr wurde mit dem Bau der Neckarbrücke bei Ladenburg begonnen, welche das Herzstück der Gesamtmaßnahme „Neubau der L 597 zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg“ darstellt. Der Bau der Brücke soll Ende 2026 abgeschlossen werden. Ebenso im Bau befindlich ist ein Teilstück des Radschnellweges zwischen Heidelberg und Mannheim: Das Teilstück zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg soll ebenfalls bereits Ende 2026 für Radfahrende zur Verfügung stehen.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird in 2025 in der Metropolregion Rhein-Neckar insgesamt 14 Fahrbahndecken erneuern und zwei Bauwerke und eine Stützwand im Zuge von Bundes- und Landesstraßen sanieren. Zu den im Hinblick auf die Länge größeren Fahrbahndeckenerneuerungen zählen die Maßnahmen an der L 2311 zwischen Eberbach und Gaimühle im Rhein-Neckar-Kreis (rund fünf Kilometer) und der L 514 bei Gerichtstetten im Neckar-Odenwaldkreis (rund sechs Kilometer).
Im zweiten und dritten Quartal wird in enger Abstimmung mit der hessischen Straßenbauverwaltung im Saukopftunnel bei Weinheim (B 38) die Betriebstechnik erneuert: Der rund drei Kilometer lange Tunnel zwischen Hessen und Baden-Württemberg wird daher vom 28. Juli bis 16. August 2025 voll gesperrt werden. Über die Umleitungsstrecken wird das Regierungspräsidium frühzeitig informieren.
Die Gesamtkosten der für 2025 in den oben genannten Landkreisen geplanten und im Bau befindlichen Maßnahmen belaufen sich voraussichtlich auf rund 42,2 Millionen Euro. Ein Großteil der Kosten entfällt hierbei auf den Neubau der Neckarbrücke bei Ladenburg.
Übersicht und Karten zu den im Baureferat Nord für 2025 geplanten Maßnahmen
Hintergrundinformationen
Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist für die Planung und Umsetzung von Neu-, Um- und Ausbauvorhaben im Straßen- und Brückenbau ebenso zuständig wie für die Erhaltung der bestehenden Straßen und Bauwerke im Zuge der Bundes- und Landesstraßen einschließlich der dazugehörigen Radwegenetze.
Aktuelle Informationen zur Verkehrslage und zu Baustellen in Baden-Württemberg sind unter VerkehrsInfo BW und in der VerkehrsInfo BW-App zu finden.
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