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Mobilität

Regierungspräsidium Karlsruhe fördert öffentlichen Verkehr in Karlsruhe mit über 38 Mio. Euro

Förderbescheide an die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) und Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) übersandt

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Das Regierungspräsidium Karlsruhe (RPK) hat vergangene Woche am Donnerstag, 8. Oktober 2026, der AVG und VBK zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 38,65 Mio. Euro übersandt. Die Mittel stammen aus dem Landesförderprogramm für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und wurden im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) bewilligt.

Regierungspräsident Alexander Föhr freute sich: „Mit der Förderung der beiden Maßnahmen leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität in unserem Regierungsbezirk. Damit trägt das Land zur Zukunftssicherung des ÖPNV bei.“

Die AVG plant die Grunderneuerung von Verkehrswegen der Eisenbahn im Streckenabschnitt Bretten-Eppingen (Kraichgaubahn) und erhält dafür eine Landesförderung von bis zu 16,21 Mio. Euro. Die Maßnahme umfasst u. a. Schwellen- und Schienenerneuerungen in Verbindung mit einer Schotterreinigung, die Erneuerung des Streckengleises und mehrerer Weichenanlagen. Darüber hinaus werden Begleitarbeiten an der Oberleitung sowie an der Leit- und Sicherungstechnik vorgenommen. Die Durchführung von Anpassungsarbeiten an Bahnübergängen und Arbeiten an der Gleisentwässerung sind neben weiteren Gewerken ebenso Bestandteil der Maßnahme.

Die VBK plant die Grunderneuerung der Infrastruktur im Betriebshof West sowie der zugehörigen Zulaufstrecke und wird mit bis zu 22,44 Mio. Euro vom Land gefördert. Die Maßnahme umfasst den vollständigen Rückbau und Neubau der betroffenen Gleisanlagen einschließlich der zugehörigen Weichen. Außerdem werden die Fahrleitungsanlage erneuert, die Fahrstromversorgung neu strukturiert, die Beleuchtungsanlage im Abstellbereich vollständig ausgetauscht und eine neue Betriebshofsteuerung aufgebaut. Geplant ist auch der Einbau einer einseitigen Streckensicherung an der Zufahrt zum Betriebshof.

Die beiden Grunderneuerungen sollen einen sicheren und leistungsfähigen Betriebsablauf gewährleisten und so zur Sicherstellung des ÖPNV als wichtigem Teil der Daseinsvorsorge beitragen.

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