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Murg in Gaggenau und Gernsbach
Hinweisschilder sollen auf Teilabschnitten am Murgufer in Gaggenau und Gernsbach auf mögliche Gefahren hinweisen
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In Abstimmung mit der Stadt Gaggenau und der Stadt Gernsbach plant der Landesbetrieb Gewässer die Installation von Hinweisschildern an den Zugängen zur Murg zwischen der Esselbrücke in Hörden und dem Sportplatz Ottenau auf einer Länge von etwa 3,3 Kilometern, um auf mögliche Verletzungsgefahren durch Gegenstände im Wasser hinzuweisen.
Anlass dafür ist, dass sich Ende Juli 2025 unweit der Flößerhalle in Gaggenau-Hörden ein Hund beim Spielen an der Murg an einem Pfahl der Ufersicherung verletzt hatte. Die Pfähle sind Teil der Uferbefestigung vom Murgausbau aus den 1950-er Jahren und dienen der Sicherung der Uferpflasterung in den Bereichen mit felsigem Untergrund zwischen der Esselbrücke in Hörden und dem Daimler-Werksgelände oberhalb der Berliner Brücke beim Sportplatz in Gaggenau-Ottenau.
Da ein Rückbau der Pfähle als Teil der Ufersicherung aus Hochwasserschutzgründen nicht möglich ist, plant der Landesbetrieb Gewässer nun die Installation von 22 Hinweisschildern im Bereich von Hörden bis Ottenau. Die Gestaltung der Schilder und die Wahl der Schilderstandorte wurde im Nachgang zu einem Besprechungstermin zusammen mit den zuständigen Verkehrsbehörden sowie den beiden Städten Gaggenau und Gernsbach festgelegt.
Die Arbeiten sind witterungsabhängig und sollen am 27. April begonnen werden. Der Landesbetrieb Gewässer bittet um Verständnis, dass es bei den etwa zwei-wöchigen Arbeiten vereinzelt lokal zu kurzzeitigen Einschränkungen bei der Zugänglichkeit für Fußgänger und Radfahrende kommen kann. Die Murg wird jedoch weiterhin zugänglich sein.
Der Landesbetrieb Gewässer weist darauf hin, dass durch die Beschilderung der gesetzlich verankerte Gemeingebrauch an Gewässern und die Nutzung der Murg nicht eingeschränkt wird. Mit der Beschilderung sollen Nutzerinnen und Nutzer jedoch auf mögliche Verletzungsgefahren durch Gegenstände im Wasser aufmerksam gemacht werden. Generell sollte man an natürlichen Gewässern große Vorsicht walten lassen und grundsätzlich nicht in ein Gewässer springen.
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