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L 519: Fahrbahndeckenerneuerung der Lachenstraße in Adelsheim
Baufertigstellung vor Plantermin – Vollsperrung endet am 26. Juni 2026
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Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat seit Anfang April 2026 die Fahrbahn der L 519 in der Lachenstraße in Adelsheim erneuert. Wie in der Pressemitteilung Nr. 054/2026 vom 26. März 2026 berichtet, umfasst die Gesamtmaßnahme eine Streckenlänge von rund 1,6 Kilometern. Die Straße wies alterungsbedingt und aufgrund der Verkehrsbelastung erhebliche Schäden in Form von Rissen, Ausbrüchen und Setzungen auf.
Im Zuge der Bauarbeiten stellte sich heraus, dass neben der Fahrbahndecke auch die Asphalttragschicht sowie der ungebundene Oberbau auf der gesamten Streckenlänge aller drei Bauabschnitte erneuerungsbedürftig waren. Diese Zusatzleistungen wurden umgehend in die Maßnahme integriert, um die Dauerhaftigkeit und Verkehrssicherheit der Straße dauerhaft zu gewährleisten.
Bauablauf und Verkehr
Die Bauarbeiten begannen am 7. April 2026 und wurden in drei Bauabschnitten jeweils unter Vollsperrung durchgeführt. Die Gesamtmaßnahme wird bereits am Freitag, 26. Juni 2026, gegen 12:00 Uhr fertiggestellt – vier Tage vor dem ursprünglich geplanten Termin am 30. Juni 2026.
Mit dem Abschluss der Hauptarbeiten wird die Verkehrssicherung abgebaut. Die L 519 in der Lachenstraße ist ab Freitag, 26. Juni 2026, gegen 12:00 Uhr wieder vollständig befahrbar.
In den Folgetagen (Montag und Dienstag, 29. und 30. Juni 2026) werden auf einem rund 200 Meter langen Restabschnitt kleinere Anschlussarbeiten ausgeführt – darunter Asphaltanschlussarbeiten an der Hauptzufahrt WLC/Würth sowie Schutzplankenarbeiten. Diese Restarbeiten erfolgen unter einspuriger Wechselverkehrsführung mit Baustellenampel und beeinträchtigen den Verkehr nur geringfügig.
Die vorzeitige Freigabe kommt zudem dem ab 26. Juni 2026 durch Gleisarbeiten der DB AG einsetzenden Schienenersatzverkehr zugute: Die eingesetzten Busse können die Lachenstraße wieder ohne Umwege nutzen. Auch der beginnende Ernteverkehr zur ZG-Raiffeisen-Annahmestelle in der Lachenstraße wird durch die Freigabe erleichtert.
Kosten
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Gegenüber der ursprünglichen Kostenschätzung von rund 1,2 Millionen Euro (Pressemitteilung Nr. 054/2026) ergibt sich eine Erhöhung, die auf die im Bauverlauf festgestellte Notwendigkeit der zusätzlichen Erneuerung der Asphalttragschicht sowie der Ertüchtigung des ungebundenen Oberbaus auf der gesamten Streckenlänge zurückzuführen ist.
Weitere Informationen
Das Regierungspräsidium Karlsruhe bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit sowie bei den Verkehrsteilnehmenden und Anliegenden für das während der Bauzeit aufgebrachte Verständnis und die Geduld.
Aktuelle Informationen zur Verkehrslage und zu Baustellen in Baden-Württemberg sind unter VerkehrsInfo BW und in der VerkehrsInfo BW-App zu finden.
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Irene Feilhauer
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