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Kleinprojektefonds TriSolutionsEU
Regierungspräsidium startet Förderprogramm für grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein
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Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat am 6. Oktober den Kleinprojektefonds TriSolutionsEU gestartet. Verwaltungen und öffentliche Einrichtungen können ab sofort Fördermittel für grenzüberschreitende Projekte beantragen.
Bei der Auftaktveranstaltung in Karlsruhe informierten Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Partner über Fördermöglichkeiten, den politischen Rahmen und die Ziele für die Oberrheinregion. Der Fonds besteht seit dem 1. Juli 2026 und ist nun offiziell für Antragstellungen geöffnet.
„Gerade in einer Zeit, in der nationale Interessen immer mehr in den Vordergrund rücken und europäische Zusammenarbeit keine Selbstverständlichkeit ist, sind solche Begegnungen und Veranstaltungen besonders wertvoll“, betonte Regierungspräsident Föhr. „Wir freuen uns, als Regierungspräsidium und Träger des Fonds einen wichtigen Beitrag zu leisten. Dank der EU-Mittel des Interreg-Programms müssen kleine – aber wirkungsvolle – Projekte nicht an der derzeit angespannten Haushaltslage scheitern.“
Der Kleinprojektefonds unterstützt Kooperationsprojekte zwischen Verwaltungsstellen und öffentlichen Einrichtungen am Oberrhein. Er hat zum Ziel, grenzbedingte Hindernisse zu identifizieren und abzubauen. So soll der Zusammenhalt in der Region Oberrhein weiter gestärkt werden.
Mit Partnern aus der Schweiz, Rheinland-Pfalz und dem Elsass haben sich zahlreiche Akteure gefunden, die die Oberrheinregion noch besser vernetzen möchten.
In seiner Rede dankte Regierungspräsident Föhr allen Partnern, die mit ihrer finanziellen und inhaltlichen Unterstützung den Kleinprojektefonds auf den Weg gebracht haben.
Informationen zum Kleinprojektefonds TriSolutionsEU
Wer kann sich beteiligen?
Kommunen, Fachverwaltungen, verwaltungsnahe Einrichtungen (z.B. öffentliche Unternehmen, Rettungsdienste und viele weitere Akteure)
Was sind mögliche Maßnahmen?
- Erstellung von Werkzeugen oder Studien zur Sammlung oder Nutzung von Daten
- Durchführung gemeinsamer Fachveranstaltungen, Maßnahmen zum Erfahrungsaustausch
- Schaffung eines gemeinsamen Informationsangebotes für Bürgerinnen und Bürger
- Und vieles mehr!
Wieviel wird gefördert?
- Förderfähige Gesamtkosten zwischen 6.000 € und 100.000 €
- 60 % Interreg-Förderung
In welchem Zeitraum?
Von Januar 2027 bis März 2029 mit einer Laufzeit zwischen sechs und 24 Monaten.
Mehr Informationen zum Kleinprojektefonds TriSolutionsEU finden Sie hier:
https://www.oberrheinkonferenz.org/de/oberrheinkonferenz/trisolutionseu.html
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Irene Feilhauer
Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
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0721 926-4051
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Dr. Tassilo Keiber
Stellvertretender Pressesprecher
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0721 926-6266
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