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Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt Ubstadt-Weiher
Verbesserung des Hochwasserschutzes sowie der Gewässerökologie am Kraichbach: Planfeststellungsbeschluss bestandskräftig
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Der von der Gemeinde Ubstadt-Weiher und dem Landesbetrieb Gewässer (LBG) geplante Hochwasserschutz am Kraichbach
wird weiter vorangebracht. Der am 2. April 2026 vom Landratsamt Karlsruhe erlassene Planfeststellungsbeschluss für das Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt (HÖP) Ubstadt-Weiher ist nun bestandskräftig. Damit liegen die rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Maßnahme vor.
Das Projekt umfasst einen rund 1,5 Kilometer langen Abschnitt des Kraichbachs in Ubstadt-Weiher zwischen den Ortsteilen Ubstadt und Stettfeld im Naturschutzgebiet Bruch bei Stettfeld. Die Planung erfolgte in enger Abstimmung zwischen der Gemeinde Ubstadt-Weiher und dem Regierungspräsidium Karlsruhe und verbindet Hochwasserschutz, Gewässerökologie und Naturschutz.
Vorgesehen ist, den westlichen Hochwasserdamm durch einen neuen Damm zu ersetzen, der hinter der bisherigen Dammlinie errichtet wird. An den Kraichbach schließt sich ein etwa 35 Meter breiter Entwicklungskorridor für einen neu gestalteten, geschwungenen Gewässerlauf an. Der östliche Hochwasserdamm wird in nordöstlicher Richtung bis an den Rand des Naturschutzgebietes zurückverlegt. Dadurch entstehen zusätzliche Überschwemmungsflächen, die zur ökologischen Aufwertung des Feuchtgebietes beitragen. Die Hochwasserschutzmaßnahmen werden mit umfassenden Renaturierungsmaßnahmen am Gewässer kombiniert.
Bis zum Abschluss des Planfeststellungsverfahrens war die Gemeinde Ubstadt-Weiher als Planungsträger Projektpartner des Regierungspräsidiums Karlsruhe. In der nun beginnenden Phase der Ausführungsplanung sowie in der anschließenden Bauphase liegt die Federführung beim Regierungspräsidium Karlsruhe. Die Ausführungsplanung und Bauvorbereitung starten zeitnah. Der Baubeginn ist ab dem Jahr 2028 vorgesehen; die Bauzeit wird voraussichtlich zwei bis drei Jahre betragen. Über mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit wird das Regierungspräsidium Karlsruhe frühzeitig informieren.
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