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Grenzüberschreitende Mobilität zwischen Baden und Elsass
Land Baden-Württemberg und Collectivité européenne d’Alsace (CeA) genehmigen Endbericht zur Verbesserung der Rheinquerung im Korridor Beinheim-Wintersdorf / Roppenheim - Iffezheim
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Baden-Württemberg und die CeA haben heute, 20. Februar 2026, in der elsässischen Gemeinde Roeschwoog, die Endergebnisse einer weiterführenden Studie zur Verbesserung der Rheinquerung zwischen Baden und dem Nordelsass vorgestellt.
„Klar und eindeutig“, so bewertete Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder die Ergebnisse der Studie zur Verbesserung der Rheinquerung im Korridor zwischen der ehemaligen Eisenbahnbrücke Beinheim-Wintersdorf und der Staustufe Roppenheim-Iffezheim.
Unter Vorsitz von Frau Stéphanie Kochert, Conseillère d’Alsace, tagten am Vormittag der Lenkungskreis des Projektes sowie am Nachmittag der politische Begleitkreis unter der Federführung von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder.
Das von der CeA und dem Land Baden-Württemberg getragene Projekt wurde durch Verkehrsminister Winfried Hermann und Präsident Frédéric Bierry, Vorsitzender der CeA, angestoßen. Das Landesverkehrsministerium beauftragte in 2023 das Regierungspräsidium Karlsruhe mit der Federführung auf deutscher Seite. Daraufhin wurde eine gemeinsame Arbeitsstruktur erarbeitet und bereits im April 2024 konnte eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet werden (Pressemitteilung 15. April 2024).
In diesem Rahmen wurden die Fachstellen auf beiden Seiten des Rheins unter Beteiligung lokaler Akteure damit beauftragt, weiterführende und ergänzende Untersuchungen auf der Grundlage vorhandener grenzüberschreitender Machbarkeitsstudien durchzuführen.
Die in den letzten zwei Jahren laufenden Untersuchungen konzentrierten sich insbesondere auf die folgenden Aspekte:
- Ist-Zustand und Entwicklungsprognosen des Verkehrs an beiden Rheinquerungen
- Zustand der vorhandenen Brückenbauwerke und Handlungsempfehlungen
- Untersuchung der umwelttechnischen Aspekte im genannten Korridor entlang des Rheins
Bis Anfang dieses Jahres sollte ein Vorschlag für ein verkehrsträgerübergreifendes Konzept vorgelegt werden (Pressemitteilung 3. Juli 2025). Diesen Auftrag haben die Fachstellen unter Einbezug sowohl interner als auch externer Experten und Gutachter nun abgeschlossen.
Dem Lenkungskreis wurden nun Handlungsempfehlungen zur Infrastruktur (Brückenbauwerke und Verkehrsverbindungen) für die Zukunft unterbreitet. Auch konnten Vorschläge und Handlungsempfehlungen hinsichtlich einer möglichen kombinierten und multimodalen Lösung sowohl für den Schienen- und Straßenverkehr, als auch für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr vorgestellt werden.
In Anwesenheit zahlreicher lokaler und regionaler Politiker begrüßte die Vorsitzende des politischen Begleitkreises, Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder, die Ergebnisse:
„Unsere Fachstellen auf beiden Seiten des Rheins haben nicht nur den Zeitplan für ihren Auftrag eingehalten, sondern auch gleich pragmatische Vorschläge unterbreitet, die eine Perspektive für eine nachhaltige Lösung für alle Verkehrsträger eröffnen. Jetzt gilt es die vielen weiteren Akteure mit ins Boot zu holen, damit wir zeitnah an die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen gehen können.“
Sobald der zweisprachige Endbericht in seiner definitiven Fassung vorliegt, wird dieser auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe publiziert werden.
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