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Pressemitteilung

Grenzüberschreitende Mobilität zwischen Baden und Elsass

Vorstellung erster Projektfortschritte im Rahmen der zweiten Sitzung des Lenkungskreises zur Verbesserung der Mobilität über den Rhein

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Auf diesem Bild sind die Mitglieder der zweiten Sitzung des Lenkungskreises zu sehen.

Auf Einladung von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und unter der Leitung von Frau Stéphanie Kochert, Conseillère d’Alsace (Mitglied des Elsässer Rates der Collectivité européenne d’Alsace), haben sich heute, Donnerstag, 3. Juli 2025, die Mitglieder des deutsch-französischen Lenkungskreises zur Verbesserung der Mobilität am Rhein, zur zweiten Sitzung in Karlsruhe getroffen.

Vor einem Jahr wurde der Lenkungskreis in Soufflenheim ins Leben gerufen. Ein konkretes Ziel ist, die Rheinquerung zwischen der ehemaligen Schienenbrücke Beinheim – Wintersdorf und der Staustufe Roppenheim – Iffezheim zwischen Baden-Württemberg und der CeA durch die gemeinsame Entwicklung eines multimodalen Verkehrskonzepts zu verbessern (Pressemittelung vom 15. April 2024).

Seitdem sind in grenzüberschreitenden Arbeitsgruppen die Schwerpunktthemen Umwelt, Verkehr und Bewertung der Bestandsbauwerke in Bearbeitung. Über erste Ergebnisse wurde der Lenkungskreis nun informiert.

Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder: „Es ist vielversprechend, dass es in allen Bereichen Ergebnisse gibt und wir so unserem Ziel näherkommen, ein fundiertes Konzept zu entwickeln, das alle Verkehrsträger gleichermaßen berücksichtigt. Ich danke den französischen Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr.“

Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt auf einer grenzüberschreitenden Bewertungssystematik der umweltfachlichen Schutzgüter sowie auf der Entwicklung von Verkehrsszenarien, die sowohl die regionalen als auch die internationalen Verkehrsentwicklungen berücksichtigen.

Bei der Fachgruppe Bauwerke liegen die Schwerpunkte der Arbeit aktuell auf der Zustandserfassung der bestehenden Brücken und daraus abgeleiteten mittel- und langfristigen Sanierungsbedarfen. Überlegungen zur Ausführung eines neuen Bauwerks können erst nach Festlegung der genauen Lage der zukünftigen Querung angestellt werden. Die Ergebnisse sind nun zu validieren und sollen bis Anfang des Jahres 2026 in einem multimodalen Verkehrskonzept für die französische und deutsche Seite zusammengeführt werden.

 

Hintergrundinformation:

Seit mehreren Jahrzehnten werden in der Region zwischen dem nördlichen Elsass und dem gegenüberliegenden badischen Raum Überlegungen zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität im Korridor zwischen der Brücke Beinheim - Wintersdorf und der Staustufe Roppenheim - Iffezheim (RD 504 / B 500) angestellt.

Dieser Verkehrskorridor ist auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene von strategischer Bedeutung. Daher ist ein multimodales Konzept (Straßen-, Schienen- sowie Rad- und Fußverkehrsmobilität) für diese Räume von großer Relevanz.

Die bestehenden Rheinquerungen im beschriebenen Korridor sind nicht für alle Verkehrsarten ausgelegt und stoßen bereits jetzt zu Stoßzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen mit Rückstau bis auf die Abfahrtsspur der Autobahn. Die Brücken werden durch den zunehmenden Straßenverkehr, vor allem durch innereuropäische Schwerlasttransporte, stark beansprucht. Für Radfahrer und Fußgänger bieten sie keine sichere Möglichkeit, den Rhein zu überqueren. Daher haben das Land Baden-Württemberg und die Collectivité européenne d’Alsace (CeA) sich entschlossen, gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Kontakt

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Irene Feilhauer
Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
0721 926-4051
E-Mail senden 

 

Charlotte Erdmann
Stellvertretende Pressesprecherin
Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
0721 926-6266
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