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Evakuierung des Christian-Griesbach-Haus am Mittwochabend
Akute technische Gefahren erforderten unmittelbares Handeln – Medizinische Versorgung der Flüchtlinge hat oberste Priorität
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Das Christian-Griesbach-Haus in der Sophienstraße 193 in Karlsruhe musste am Mittwochabend, dem 4. Februar 2026, geräumt werden. Während einer Reparaturmaßnahme wurden technische Probleme in der Stromversorgung festgestellt. Aufgrund der daraus resultierenden akuten Brandgefahr wurde durch Vermögen und Bau, Amt Karlsruhe, welches das Gebäude angemietet hat, eine Nutzungsuntersagung ausgesprochen.
Zum Zeitpunkt der Evakuierung waren dort 72 Personen untergebracht. Die Betroffenen konnten überwiegend in umliegende Erstaufnahmeeinrichtungen verlegt werden. Die medizinische Versorgung der untergebrachten Personen hat neben dem weiterhin zu gewährleistenden Schutzbedarf oberste Priorität.
Das Christian-Griesbach-Haus ist einer von drei Standorten der Landeserstaufnahmeeinrichtung Karlsruhe – neben den Standorten Felsstraße und Durlacher Allee 100. Im Christian-Griesbach-Haus sind Personen untergebracht, die aus verschiedenen Gründen besonders schutzbedürftig sind, sowie deren Familienangehörige. Zu den besonders schutzbedürftigen Personen zählen beispielsweise Menschen mit Behinderung oder chronisch kranke Personen mit ihren Familien, aber auch schwangere Frauen, Wöchnerinnen und Neugeborene.
Zurzeit finden weitere technische Untersuchungen am Gebäude statt. Zum aktuellen Zeitpunkt kann keine Aussage zur zukünftigen Nutzung des Gebäudes getroffen werden. Bis auf Weiteres wird ein Sicherheitsdienst vor Ort sein.
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